Urbanistik – Städtebau und große Plätze von der Antike bis heute neu
Die Skyline New Yorks im Sonnenuntergang
Der Mensch lebt in Gesellschaften. Gemeinwesen brauchen Raum und Architektur. Städte müssen organisiert sein und gestaltet werden. Von der griechischen Polis über die „urbs romana“ entwickelten sich Vorstellungen von der Gestalt einer Stadt bis hin zur „Idealstadt“, die auf dem Reißbrett entworfen wurde. Im hohen Mittelalter blühten die Städte auf, denn „Stadtluft macht frei“. In der Renaissance entwickelte man orientiert am antiken Architekturtheoretiker Vitruv Konzeptionen der Idealstadt und im Barock wurden die Stadtplanungen vorangetrieben. Die Umwälzungen der Moderne wiederum schufen neue Notwendigkeiten bis heute. Und seit der Renaissance stand im Zentrum von Urbanistik und Stadtentwicklung der Idealplatz. Er sollte das ideelle und funktionale Zentrum der Stadt sein und symbolisierte den Herrschaftsanspruch von Dynastien oder Stadtrepubliken. In der demokratischen Gesellschaft der Moderne passte man das Konzept des großen Platzes an das neue Leitbild „Herrschaft des Volkes“ an.
Das Studium generale an der vhs Waldkraiburg bietet Ihnen ein verständliches Überblickswissen über ausgewählte wissenschaftliche Disziplinen mit relevantem Bezug zur Gegenwart. Aktuelle gesellschaftliche Trends können im Rahmen des Studium generale erklärt und analysiert werden. Grundlagen und Grundbegriffe, Zusammenhänge und Fakten werden systematisch und aufeinander aufbauend vermittelt.
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