Sprache und Macht - Wie Worte Wirklichkeit schaffen neu

Zwei Personen sprechen auf einer Bank miteinander.
Pixabay
Vortrag
Sprache ist nie unschuldig. Sie kann verbinden oder spalten, Wirklichkeit abbilden oder formen. In Debatten über Gender, Migration oder Politik wird deutlich, wie sehr Worte selbst umkämpft sind – und wie stark sie Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Doch wie genau wirkt Sprache? Und welche Verantwortung haben wir im Umgang mit ihr?
Die Veranstaltung untersucht, wie Sprache als Werkzeug der Macht funktioniert – von politischen „Frames“ und medialen Deutungsrahmen über Alltagsmetaphern bis hin zu Sprachwandel und neuen Ausdrucksformen. Anhand aktueller Beispiele wird sichtbar, wie durch Begriffe Realitäten geschaffen oder verdeckt werden: „Flüchtlingswelle“, „Leistungsträger“, „Klimahysterie“ – jedes Wort trägt eine Haltung in sich. 
Wir diskutieren philosophische und linguistische Perspektiven auf Sprache und fragen zugleich praktisch: Wie lässt sich bewusster, präziser und dialogfähiger sprechen? Wo stößt „politische Korrektheit“ an Grenzen – und wo ist sie Ausdruck von Respekt und Verantwortung?
In Übungen und Diskussionen erproben wir den sensiblen Umgang mit Sprache als Mittel gesellschaftlicher Gestaltung. Ziel ist es, Sprache als Machtinstrument zu durchschauen – und sie zugleich als Werkzeug des Verstehens und der Verständigung neu zu entdecken.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.


Achtung: Dieser Kurs findet online statt. Sie erhalten die Zugangsdaten für den Termin rechtzeitig per E-Mail, können sich dann live für den Kurs einloggen und von zuhause aus mitmachen.

1 Abend, 16.12.2026
Mittwoch, 18:30 - 20:45 Uhr
1 Termin(e)
Mi 16.12.2026 18:30 - 20:45 Uhr Online via Zoom
Kai Kaufmann
262.12010
Kursgebühr: 14,00 € (nicht rabattierbar)

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